Mein frisch renoviertes Arbeitszimmer – ich freu mich sooooo

Irgendwann im Januar machte ich mich daran mein Arbeitszimmer aufzuräumen.

Meine Gedanken und wahrscheinlich auch Selbstgepräche hörten sich in etwa so an: Hmmm…. aufräumen allein hilft nicht, da muß einiges entsorgt werden! Vielleicht sollte ich erst mal die Fenster putzen? Allerdings, wenn ich die Fenster putze kommen die Gardinen auch gleich weg, ich mag das terraorangekariert Gedöns nicht mehr anschauen. Also… Gardinen runter und gleich in die Wäschetonne.                                                                                                                   Wenn ich mich so umschau… ohohoh… diese Wände ! Wenn schon aufräumen, fensterputzen, neue Gardinen, dann muß die grausliche Farbe (terra) an der Wand auch erneuert werden. Vielleicht sollte ich die Möbel auch umstellen um mehr Platz zu haben? Ja… genau, aber dann muß der häßliche Teppich auch gleich raus!

Ich steh mitten im Chaos und schleppe alles was ich allein bewegen kann ins Gästezimmer gegenüber.

Sodele…..  vollendete Tatsachen für den besten Ehemann von allen, wenn er heut Abend von der Arbeit kommt – ich muß zugeben…. bissl mulmig ist mir schon 😳. Ich wollt doch nur etwas Ordnung machen und vielleicht noch die Fenster putzen….

Also Flucht nach vorne, zum Baumarkt, Bodenbelag und Preise checken, Sohnemann hat vom Haus renovieren noch genügend weiße Farbe übrig, die kann ich haben und jetzt heißt es abwarten wie meine Ehehälfte reagiert wenn er heimkommt.

Was soll ich sagen:

  • er fährt mit mir umgehend zum Baumarkt, der Belag den ich ausgesucht habe gefällt ihm vom Preis und von der Optik.
  • ich glaube er ist sogar begeistert, denn er beschließt am nächsten Tag frei zu nehmen und nimmt mir die Streicherei ab und Abend ist sogar der Boden verlegt.

HIER MAL EIN DANKE  –  DU BIST KLASSE

 

 

 

Adentskalender – 4. Advent

 

Wie schnell die Zeit vergeht ..
soviel Zeit, Ruhe, Beschaulichkeit hatte ich vor, mir und anderen zu geben.
Nun haben wir schon wieder den 4. Advent
und ich frag mich, was aus meinen Vorsätzen geworden ist ?

Heute morgen beim Betten machen fiel mein Blick auf unser Wandbild
und ich erzähl Euch jetzt einfach mal warum es diese Pusteblume sein sollte.

Ich würde mir wünschen, daß es für irgendjemanden
so ein kleines Adventslicht der Hoffnung ist:
Es gab eine Zeit in meinem Leben,
in der ich schwerst depressiv, ohne jede Hoffnung war
und mich nur mit Medikamenten irgendwie über Wasser halten konnte.
Irgendwann in dieser trostlosen Zeit, saß ich an einem Waldrand,
vor mir eine Wiese mit Pusteblumen,
dabei kam mein ganzer Jammer über diese Situation in der ich mich befand
aus mir heraus.
Mit verheulten Augen, sah ich den Schirmchen nach,
die so leicht und fröhlich durch die Luft flogen
und ich wünschte mir nichts sehnlicher, als mich einmal wieder
so frei und fröhlich zu fühlen.
Ich weiß es heute nicht mehr ob ich damals akustisch richtig laut,
oder nur innerlich laut schrie:
Gott, wenn es dich gibt, dann hilf mir !!!
Irgendwann an diesem Waldrand kam dann Ruhe über mich
und ich hatte so ein leises inneres Wissen:
Du wirst wieder so fröhlich und frei sein !
In dieser Zeit fand ich Trost im Glauben und
fand eine Beziehung zu Jesus Christus.
Durch viele Gespräche und Vergeben
konnte ich von einem Tag zum anderen
die Medikamente absetzen
und wurde wieder zu der lebensfrohen Frau,
die ich vorher war.
Fröhlich und frei wie eine Pusteblume,
sie steht für mich als Symbol für Gottes verschwenderische Fürsorge und Liebe.

Wenn DU in einer ähnlichen Situation bist,
gib die Hoffnung nicht auf – Jesus heilt auch heute noch !
(jetzt drängt sich in mir die Frage auf:
Soll ich einfach so frei über Jesus, meinen Glauben schreiben?
Und da kommt auch schon die Antwort aus meinem Innern:
Ja klar – ist doch Weihnachtszeit und da geht es doch um Jesus,
sonst würden wir dieses Fest ja gar nicht feiern
können – gelle )

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen
4. Advent

Adventskalender – 20. Dezember

Hallo Ihr Lieben,
jaaa – ich war zwei Tage in der Versenkung – nun bin ich wieder da !
Freitag 20 Dezember,
schon beim Aufstehn ist mir schwindelig
Kopfbrummen – keine Ahnung was los ist, es geht mir nicht gut,
aber ich muß zur Arbeit.

Es wird nicht besser und ich bin froh als ich in der Mittagspause
an die frische Luft komm.
  Bewegung hilft, denke ich und so schlendere ich mit Foto
ausgerüstet durch´s Altstädtle und lass mich von
den schönen Fachwerkhäusern,
von  tollen , alten Türen,
dem Lichterglanz,
den geschmückten Eingängen,
und der beschaulichen Mittagsruhe gefangen nehmen.
Ich schlendere durch´s Stadttor
und kehre in einem netten Cafe ein.
Eine heißes Zitronenwasser mit Honig
tut wohl, ich sitze einfach nur,
schau auf die Strasse unter mir,
seh die Menschen mit Regenschirm eilen,
höre das leise murlmeln der anderen Gäste um mich her,
die brennende Kerze vor mir…. es geht mir wieder besser !

Hier eine kleine Bilder Nachlese von meinem Rundgang
adventskalender 276adventskalender 274adventskalender 280

adventskalender 284
adventskalender 278
Bei dieser schönen alten Tür, mußte ich an das Lied:
„Macht hoch die Tür, die Tor mach weit“ denken.
Bald haben wir den 4. Advent, ich freu mich auf Weihnachten
und wünschte, unsere Familie wäre komplett…..

Morgen geht´s weiter

Adventskalender – 18. Dezember

adventskalender 259

 Guten Morgen

Heut gibt´s nichts zu basteln, dafür plaudere ich bissl aus dem Nähkästchen
und verrate euch meinen
kleinen Spleen:
Ich sammle Sätze im vorbeigehen.

Es ist so interessant, welche Satz -und Wortfetzen
man unterwegs hören kann und noch interessanter ist es,
 sich auszumalen, über was da wohl gerade geredet wurde.
(Naja – vielleicht ist es ja auch Beschäftigungstheraphie die ich begonnen hab,
als ich täglich in einer anderen Stadt allein unterwegs war)
Immer wieder muß ich auch an die beiden Damen denken,
die mir in der Fußgängerzone entgegen kamen und im vorbeigehen
höre ich wie die jüngere zur älteren sagt:
Dieser alte schwäbische Putzdrachen macht das nicht noch einmal……
hmmm… was wohl ?

Gestern nun saß ich ! ohne Jacke ! in der herrlich warmen Sonne
bei meinem Lieblingsbäcker und genoß meinen Mittagspausenkaffee,
zwei Frauen saßen am Tisch neben mir und ich belauschte
! unfreiwillig! ihr Gespräch:
Du, dieses Jahr mußt du aber mitkommen, bist doch eh allein –
wir sind immer eine Gruppe von 10-15 Leuten.
Vor Jahren sind wir immer zu allen Bekannten von Haus zu Haus
und haben den Christbaum gelobt und geschnäpselt,
aber das ist dann doch für alle zuviel geworden und seit 2 Jahren
treffen wir uns immer ganz schnell und unkompliziert machen eine schöne Wanderung
zum (keine Ahnung – sie erklärte den Weg zu einem netten Platz)
Jeder nimmt restliche Bredla (Weihnachtsgebäck),
Punsch, Schnaps und alles was weg muß im Rucksack mit
und natürlich alten Weihnachtsschmuck.

Dort schmücken wir dann den Baum der dort steht und loben den Christbaum in der Natur,
genießen alles was wir an ess- und trinkbaren mitbringen.
Andere Spaziergänger kommen dazu, bekommen auch einen
Schnaps und es ist immer eine riesen Gaudi……

Hmmm – also, das hat ja nun wieder mein Fantasie -und Abenteuerlust
angeregt….
irgendwie läßt mich diese Idee nicht mehr los….

Vielleicht mag das ja jemand von Euch da draussen ebenfalls
umsetzten – falls es in meiner Nähe ist,
lade mich dazu ein 

 

Adventskalender – 16. Dezember

adventskalender
Es gibt Tage, da gibt es nicht viel zu sagen,
oder „Frau“ wäre morgens am besten im Bett geblieben.

Kleine Kostprobe:

es eilt – bin spät dran
hinter meinem Geschäftsauto steht die Familienkutsche
alle Scheiben zugefroren, also zwei Auto freikratzen …grrrrr
eins wegstellen und endlich losfahren.
Zum Glück hab ich mir noch eine Tasse Kaffee geschnappt
und so gehts Richtung Autobahn.
Normalerweise genieß ich die 50 km Fahrt,
häng meinen Gedanken nach,
bete für alles mögliche was mir grad in den Sinn kommt,
oder singe lauthals – es hört mich ja keiner.
Heut war auch das anders, mein Thermobecher war nicht richtig zugeschraubt und der Kaffee
hat nette Muster auf meiner Bluse hinterlassen… heul
Irgendwann erwach ich aus meiner Erstarrung
und bemerke mit Entsetzen, dass mich ein LKW überholt
vor lauter putzen, maulen, Schadensbekämpfung
hab ich gar nicht bemerkt wie ich mit 70 durch die Gegend zuckel…
B L A M A G E
Endlich im Geschäft angekommen… wo nur ist meine Geldmappe ???

Mist aber auch – vergessen.
 Tochter anrufen, sie kommt heut zu Besuch und kann sie mitbringen…
Handy leer….
schnell einstecken, laden, anrufen…
wo ist dieses elende Ladekabel…
daheim – dort wo die Geldmappe liegt…
Jetzt wär ich gern im Wald um einmal kräftig zu schreien

Hoffentlich war dein Tag besser…
allerdings – es gibt wahrlich  schlimmeres – denke ich jetzt im Nachhinein

Adventskalender – 12. Dezember

adventskalender 187

Ich schau aus dem Fenster …
neblig – trüb – grau,
gleich muß ich los zum Zahnarzt, das heitert mich auch nicht gerade auf.

So viele Leute in meiner näheren Umgebung haben
mit Nöten, Krisen, Krankheiten, Trauer zu kämpfen –
 ich wünsch Ihnen allen viel Segen, Trost, Hilfe, Heilung…
und plötzlich ist mein Herz voll Dankbarkeit für
meine vier süßen Enkel,
für meine Kinder und Schwiegerkinder,
daß bei dem Anschlag auf Ulmer Soldaten gestern keiner verletzt wurde,
für meine Geschwister und unseren Zusammenhalt,
daß es uns gut geht in dieser unruhigen Zeit,
und und und ….
ich hab so viel Grund zu Danken – Du auch ?

Hab einen schönen Tag heute

oh – fast hätt ich´s vergessen,
wenn du noch grübelst was heut schnelles auf den Tisch kommen soll,
dann mach doch einfach dicke, fette Apfelpfannkuchen
soooo lecker !
adventskalender 184adventskalender 185

GUTEN APPETIT

 

Karfreitag – Jesus starb, damit ich frei bin: Ein guter Tag

Die Deko für Karfreitag – ne tolle Krone aus Hecken und Dornengestrüpp wollt ich machen.
Mein Mann hat unsere Hecke gekürzt und mir die dickeren Äste von Schnee bereit auf der Terasse
bereitgelegt – DANKE
Karfreitag 6:30 Uhr – Trotz allem Gefummel – es wollte keine Krone aus den Ästen werden.
7:30 Uhr – Missmutig hab ich alle Äste auf eine Decke geworfen,
zusammen geknuddelt  um sie sauber  zu transportieren und ins Auto geworfen.
7:45 Uhr – Noch schnell ein Gebet mit meinem Mann:
Oh Jesus, lass aus diesem Holzabfall was Schönes werden, trotz meiner Unfähigkeit !
8:00 Uhr –  in die Gemeinde gefahren, die mißlungene Krone aus der zusammengeknuddelten Decke gewickelt
und siehe da:
es ist eine Kugel geworden, in sich verästelt, dass ich sie ohne Mühe hochheben konnte… freu !!!!!!
So hat das ganze dann ausgesehen:
deko gemeinde 004deko gemeinde 001